Suche nach M: Roman in zwölf Episoden (suhrkamp taschenbuch)


 
Suche nach M, der die finden soll, nach denen alle suchen, nämlich die Schuldigen
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Alle meine Rezensionen ansehen Rezension bezieht sich auf: Suche nach M: Roman in zwölf Episoden (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch) Rabinovicis Roman beschreibt zwei Wiener, deren Fähigkeiten sich spiegelbildlich zueinander verhalten, aber beide gelangen zu Bildern von gesuchten Tätern und ihren Taten durch Intuition und Empathie und nicht durch Recherche oder Beobachtung. Beide leiden unter diesen Fähigkeiten. Sie sind Söhne verstörter Väter, die als Juden den Nationalsozialismus überlebt haben. Beim Lesen stellte sich mir die Frage, ob die Söhne nicht ihre Empathie entwickeln um zu erraten, was ihre Väter im Nationalsozialimus erlebt haben, weil sie es nicht direkt von ihnen erfahren. Der eine hängt schliesslich seinen Beruf als Agent an den Nagel, der andere baut seinen Beruf als Medium eines Polizeikommissars aus. Die Idee, Intuitionsvorgänge ins Groteske zu übertreiben, fand ich toll, sie führt Menschen vor Augen, die nicht anders können als andere zu verstehen und damit als eigene Menschen fast verschwinden. Ich hatte beim Lesen mit den Menschen der Elterngeneration und mit den beiden Söhnen Mitgefühl.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 18. Januar 2008
Kundenrezensionen:
2. Suche nach M, der die finden soll, nach denen alle suchen, nämlich die Schuldigen (die aktuell angezeigte Rezension)
1. einfach nur gut!
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